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Neues – 03.02.05


25 Jahre! Nein, das ist nicht das Durchschnittsalter der Band, sondern eher das Gegenteil: So lange nämlich gibt es unsere kleine Firma schon! Und bevor wir auf Urkunden und Glückwunschschreiben der örtlichen Handelskammern warten, machen wir uns das Geschenk selber. Und allen anderen natürlich. In Form von zwei CDs nämlich, die beide in diesem Jahr erscheinen sollen. Mehr als eine Überraschung wird da sicher enthalten sein.

Aber erst einmal willkommen auf der neugestalteten Seite der Band Ihres Vertrauens: Wurde aber auch Zeit, wie uns einige Mailschreiber in den letzten Monaten deutlich wissen ließen. Und ab jetzt sind wir auch unter fehlfarben.de zu erreichen. Es gibt ja immer noch Leute, die glauben, das anklicken einer internationalen domain (.com z.B.) koste mehr Geld als ein schlichtes .de hinter dem Namen. Nun denn.

Auf unserer neuen Seite, die jetzt wirklich in den Startlöchern steht, wird natürlich Ähnliches zu finden sein wie auf der alten: die Bandgeschichte (liebe Journalisten, bitte hier abschreiben und nicht aus alten Archiven!), Fotos, eine Übersicht über die Alben, die es gibt (und bald auch über die beiden Neuen), die Songtexte, Kontaktmöglichkeiten undundund. Einfach mal durchklicken und sehen - im Moment weiß ich selber noch nicht, wie es genau sein wird.

25 Jahre sind natürlich auch ein guter Anlaß, kurz ein wenig zurückzuschauen: Wer war in dieser Zeit eigentlich alles in unserem Betrieb dabei? Über unsere aktuelle Besetzung hinaus denken wir natürlich ganz besonders herzlich an Uwe Bauer: Fehlfarben-Urgestein, das wandelnde Hammer-Metronom. Trommler auf unzähligen Konzerten und insgesamt 5 Studioalben. Schlagzeug ist ja sowieso Vertrauenssache:
Außer Saskia und Uwe war auf dem Posten sonst nur noch Martin Schwebel
zu finden. 1984 war das, eine Studiosession und zwei Touren lang. Im Verbund mit einem außergewöhnlichen Bassisten: Hellmuth Hattler ließ es sich nicht nehmen, im gleichen Jahr statt Dance- und Jazzharmonien harmonisch eher anspruchslose Songs zu veredeln. Zu hören sind beide übrigens auf Popmusik und Hundezucht, der erst 1993 erschienenen Sammlung der 84-Sessions. Viele schwärmen noch heute von der Herbsttour 1984, den einzigen Konzerten, auf denen Glut und Asche komplett live gespielt wurde!

Als es unserem Michael Kemner gefiel, eine Fehlfarben-Auszeit zu nehmen und lieber Mau-Mau spielte, mussten natürlich andere ran. Der erste war Rüdiger Sterz aus Wuppertal, der auf der Herbsttour 1981 und auf einigen Songs bei Glut und Asche dabei war. Ihm folgte mit Hans Maahn der erste prominente Vertreter seiner Zunft: Bevor er zu einer Band namens Kowalski ging, prägte er ganz entscheidend die Aufnahmen und Konzerte 1982 (14 Tage etc.).

Gitarren sind eine relative Konstante in der Band. Uwe Jahnke kam zwar erst nach der ersten Platte in die Band, geht aber mittlerweile problemlos als feste Fehlfarbe durch jede Kontrolle. Außer ihm und Thomas Schwebel gabs nur 1991 auf der Tour des himmlischen Friedens mit Rolf Kirschbaum einen dritten. Aber damals war Uwe ja nicht dabei. Größere Fluktuationen gabs eher am Posten des Saxofonspielers: Nach unser aller Frank Fenstermacher folgte als erstes Ralf Albertini von der Band Mutterfunk, dann, 1984, kam aus Hamburg Wigbert Zelfel und 1991 erledigte den Job Andreas Proff aus Bremen. Danach wurde der Job auf Anraten einer weltweit operierenden Unternehmensberaterfirma völlig wegrationalisiert.

Keyboards tauchten eher selten auf: Am Anfang nicht gebraucht, gabs erst 1984 auf dieser Position Einwechslungen: Zuerst Frank Westermann aus Hamburg für einige Konzerte, danach dann Matthias Keul aus Köln, der auch schon an Glut und Asche mitgearbeitet hatte. 1991 übernahm Andreas Proff diesen Part, damit er neben seinen wenigen Sax-Einsätzen nicht einschlief auf der Bühne. Mittlerweile steht der einzige und unvergleichliche Pyrolator auf dieser Position: Etwas Besseres kann keiner Band passieren.

Zusätzlich zu diesen ganzen Musikern tummelten sich in der Zeit noch einige Damen und Herren auf der Bühne, deren Aufgabe es hauptsächlich war, herumzustehen und, ja, das gabs mal bei uns, Background zu singen. Als da wären: George Nicolaidis wars Anfang 1980, dann kamen Olivia Casali und Sylvia Schütze 1982, ausgeholfen wurde ihnen dabei von Lionel Dussauchoy aus Frankreich. Danach hatten wir kein Geld mehr für solche Jobs. Und Knietief im Dispo brauchten wir sie auch nicht mehr.

So, das ist nun also die lange Liste derer, vielleicht melden sich ja einige der Personen mal per E-Mail oder analog, auf das es in diesem Jubeljahr ein Fest gebe mit Anverwandten, Freunden, Lebensabschnittpartnern, Bekannten, Kindern etc. Das wär's doch. Alle anderen freuen sich auf die bevorstehenden Ereignisse – mehr dazu in den nächsten News.